diegretchenfrage

wer nichts weiß, muss alles glauben.

Monat: Februar, 2017

Schlag auf Schlag

…geht es hier weiter, die Frequenz muss mal gepusht werden, vorbei ist es mit dem Lotterleben!

Huch, ach nein, das war ein anderer Post. In diesem geht es um unser neues Lieblingstrendwort: Achtsamkeit. Eigentlich ist das auch eine Art Backlash zurück zum sogenannten Good Life, also dem #früherwarallesbesser, als wir vom permanenten Stress, Messbarkeit und der Übertechnisierung noch nix gewusst haben oder es irgendwie cool fanden, einer von denen zu sein, die „always on“ sind. On was? Naja, die immer zu tun haben.

Das Tolle an der Trendiness der Achtsamkeit ist, das wir sie jetzt endlich auch tracken und einen Lifestyle draus machen können, um anderen zu zeigen, wie krass weit vorne wir mit dabei sind. Megacool!
Glaubt ihr nicht? Lest hier alles über den Supertrend.

Wer jetzt noch nicht genug hat, kann andere Supertrends ausprobieren. Oder sich zur Abwechslung mal etwas mit geringerem Angeberstatus widmen. Und zwar so richtig, bis man die Zeit ganz vergessen hat. (Nein, saufen zählt nicht so richtig dazu.) Und dann kann man auch die entspannungswütigen sogenannten Detox-Highperformer links liegen lassen.

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SUP in Brandenburg (Image by Anne Jerratsch)

Unter allen fleißigen Kommentatoren wird bei Bedarf ein Set Erwachsenen-Malbücher verlost. Ohne Stifte! Und vielleicht auch eine Runde Stand-Up-Paddling. Wie ihr mögt.

Was ist eigentlich gute Arbeit?

Guten Tag!
Na, haben Sie dieses Jahr gut angegangen? 2017 ist gefühlt schon nicht mehr ganz so frisch, und schon sind alle überarbeitet. Schlimm, schlimm!

Und ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte nicht mindestens ein paar Mal daran gedacht, alles hinzuwerfen. Gerade bei einem Job, der quasi ausschliesslich aus Frühschichten besteht und mit einem permanenten Stresslevel arbeitet, geht das enorm an die physische und psychische Substanz. Noch dazu herrscht hier gerade das einzigartige meteorologische Phänomen des Berliner Winters: Keine Sonne, Minusgrade, kalt und zugig, und zwar durchgehend von Mitte November bis etwa Ende April. Macht euren Schaas doch alleine!

Aber wie so oft, helfen bei Krisen und harten Zeiten Blicke über den Tellerrand und Gespräche, die inspirieren.

Vor ein paar Wochen *hust*, durfte ich ein ausführliches Interview mit Jana Tepe und Anna Kaiser von Tandemploy führen. Ihre Ideen und ihre neuen Konzepte von Arbeit lest ihr hier.